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(im Sportpark, Gausekampweg 2, Halle/Westf.)
 

Huck Reloaded! IBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht gegen Ola Afolabi

„Aufs Ganze gehen und zeigen, welch großartiger Fighter er ist“, so Conni Mittermeier

Manchmal ist es nicht einfach zu sagen, wer der Prominentere ist: der Boxer oder sein Trainer? Zumindest zog die Box-Trainerlegende Ulli Wegner immer alle Kameras und Blitzlichter auf sich, sobald sein Schützling den Ring betrat. So war es auch bei Marco Huck, der beim heute 73-Jährigen zum Weltklasseboxer avancierte und ihn letztlich zum WBO-Weltmeister machte. Den Titel verteidigte er 13 Mal unter Wegners Regie und verlor diesen am 14. August des vergangenen Jahres im Prudential Center in Newark (US-Staat New Jersey) gegen den Polen Krzysztof Glowacki durch K.O. in der elften Runde. Nun steht für den 31-jährigen Ex-Champion alles auf Anfang, um gemeinsam mit seinem neuen Trainer Conny Mittermeier am 27. Februar im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen den IBO-WM-Gürtel vom Weltmeister Ola Afolabi zu holen. „In Halle bin ich erstmals Weltmeister geworden“, so Huck, „und in meinem Wohnzimmer will ich auch wieder Weltmeister werden. Dafür tue ich alles.“

Demzufolge ist der Kampf gegen den IBO-Champion auch der wichtigste in Hucks Laufbahn, dem er sich durchaus bewusst ist. So befindet er sich seit einigen Wochen in den Vorbereitungen für diesen WM-Kampf und unterstützt wird der Cruisergewichts-Boxer mit ostwestfälischen Wurzeln fortan an von Cheftrainer, Conny Mittermeier. Der gebürtige Erdinger und heute in Stuttgart lebende 55-jährige Mittermeier ist der breiten Öffentlichkeit nicht unbedingt geläufig, doch das kann sich sozusagen mit einem Schlag am Ende Februar ändern. Er selber war nach seiner erfolgreichen Karriere als Kickboxer (unter anderem Europameister) fünf Jahre als Profiboxer aktiv und wurde mehrfach deutscher Meister im Supermittelgewicht. Zuletzt trug er den schwarz-rot-goldenen Gürtel 1989 und drei Jahre später begann seine Trainerlaufbahn. Die ersten Lorbeeren erreichte er mit Amateurboxern und nach etlichen nationalen Titelgewinnen kamen internationale Erfolge hinzu.

So waren dies Titelgewinne seiner Schützlinge wie die eines Junioren-Weltmeisters 2000, Vize-Weltmeisters 2003, EM-Gold 2004 und in diesem Jahr gab es auch eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Athen. Danach wechselte Conny Mittermeier nach Hamburg zum Profi-Boxstall Universum und betreute namhafte Boxer wie die WBC-Junioren-Weltmeister Ante Bilic und Conny Konrad, die Europameister Mahir Oral und Vladimir Virchis sowie den WBO/WBC-Weltmeister Juan Carlos Gomez. Hinzu kamen Aufenthalte im Ausland, mit Gomez in Los Angeles oder mit Weltmeister Dariusz Michalczewski in Zakopane, bevor er sich dann in Stuttgart niederließ und dort heimisch wurde. Doch sein Akzent verrät ihn auch heute noch, dass er ein Bayer ist.

Der Trainer mit der athletischen Figur eines Supermittelgewichtlers, energisch, zäh und ausdauernd, hat vor einigen Monaten das Training für Marco Huck übernommen und arbeitet nun akribisch und zielorientiert auf den Erfolg hin. „Marco arbeitet unheimlich hart“, verrät der Coach, „und wir absolvieren im Trainingslager in Braunlage, das wir kurz vor der Jahreswende bezogen haben, täglich zwei harte Einheiten.“ Und nach fast zwei Monaten hat Mittermeier auch die eine oder andere Stelle gefunden, an der intensiv gearbeitet wird. „Wenn Marco in den Ring steigt, dann ist er immer hoch motiviert und hat Spaß an der Sache“, so Mittermeier, „so dass ich jetzt dafür sorgen muss, dass Hucka diesen Spaß und Willen behält. Das wird nun mit jedem Tag mehr und mehr. Bald bekomme ich den Jungen aus dem Gym nicht mehr heraus.“
Das ist nach Meinung des 54-jährigen Trainers auch die Voraussetzung für einen Sieg, denn Afolabi schätzt er als ganz besonders schwer ein. „Mit Ola hat Marco einen der derzeit besten Boxer im Cruisergewicht vor den Fäusten und ist sicherlich die schwerste Option, was die drei vorherigen Kämpfe gegen ihn bewiesen haben.“ Doch nicht nur der Gegner, sondern ebenso die Bedeutung des WM-Kampfes spielt laut Aussage des Trainers eine große Rolle. „Marco muss gewinnen und das überzeugend. Wir können nur aufs Ganze gehen und somit zeigen, was für ein großartiger Fighter er ist.“

Karten für die IBO-WM-Boxnacht mit Marco Huck sind in fünf Preiskategorien ab 35 Euro erhältlich. Exklusiv werden des Weiteren VIP-Tickets zum Preis von 120 Euro angeboten. Der Erwerb der Karten ist sowohl unter der Tickethotline (05201) 81 80 als auch im Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen möglich. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist via Email unter karten@gerryweber-world.de zu erreichen und hat die Anschrift: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen) in 33790 HalleWestfalen.

Intensive Vorbereitung vor dem wichtigsten Kampf seiner Karriere: Marco Huck (rechts) und sein neuer Cheftrainer Conni Mittermeier beim Trainingslager in Braunlage vor dem WM-Fight am 27. Februar im GERRY WEBER STADION. © RTL/Philipp Gätz